Tierpflege

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Tierpflege 2018-02-28T21:44:42+00:00

Allgemein

Ein Haustier ist ein Familienmitglied. Wie Sie brauchen auch Hund, Katze & Co. etwas Pflege, um glücklich zu sein. In den meisten Fällen helfen jedoch schon kleine Tricks, um Fell, Pfoten, Krallen oder Ohren optimal zu pflegen.
Viele unserer Tipps können Sie ganz einfach selbst zu Hause ausführen.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema, informieren wir Sie gerne in unserer Praxis zur idealen Pflege Ihres Haustieres.

Einfache Pflegetipps für Ihren Hund

Bürsten – Die ideale Fellpflege

Spezielle Rassen wie Pudel, Malteser oder Yorkie verlangen von ihren Besitzern, dass sie sich regelmäßig und intensiv mit deren Fell beschäftigen. Bei diesen Hunden ist der Besuch beim Hundefriseur erforderlich. Ein wenig Fellpflege zu Hause benötigen jedoch alle Hunde. Gewöhnen Sie Ihren Hund deshalb schon im Welpenalter an das Bürsten.

Waschen nur bei starker Verschmutzung

Sie sollten Ihren Hund nur dann waschen, wenn er stark verschmutzt ist – und dann am Besten nur mit reinem Wasser. Hat Ihr Hund eine Hauterkrankung, müssen Sie ihn möglicherweise regelmäßig mit medizinischen Shampoos baden. In diesem Falle können wir Sie gerne beraten.

Ohrenpflege für ein gutes Gehör

Prinzipiell gilt bei den Ohren: Weniger ist mehr. Bei sichtbarer Verschmutzung reicht es meist aus, die Ohren mit einem Taschentuch zu reinigen. Ohrenreiniger sollten Sie nur dann verwenden, wenn es vom Tierarzt empfohlen wurde. Gerade bei Ohrentropfen ist Vorsicht geboten. Wenden Sie nur solche an, die Ihnen Ihr Tierarzt verschrieben hat. Gehen Sie dabei sorgfältig nach Anleitung vor. Bei falscher Anwendung kann Ihr Hund anfälliger für Bakterien werden.

Manche Hunde wie Malteser, Schnauzer oder Yorkshire Terrier haben rassebedingt viele Haare in den Ohren. In diesem Fall sollten Sie die Haare regelmäßig zupfen. Zu viele Haare können wegen der verminderten Luftzirkulation zu einer chronischen Ohrenentzündung führen. Lassen Sie sich am besten von Ihrem Tierarzt oder Hundefriseur beraten.

Klare Sicht für die Augen

Hat Ihr Hund Haare im Bereich der Augenpartie, achten Sie stets auf freie Sicht! Hängen die Haare in die Augen, führt das zu chronischen Augenentzündungen. Daher sollten Sie die Haare entweder zu einem Zopf zusammen fassen wie beim Yorkshire Terrier oder ausschneiden wie beim Malteser.

Die richtige Länge für die Krallen

Hat Ihr Hund regelmäßig Auslauf, nützen sich seine Krallen von alleine ab. Die einzigen Ausnahmen sind die Daumenkrallen und die Wolfskrallen. Beißt Ihr Hund diese nicht ohnehin selbst ab, sollte sie der Tierarzt oder Hundefriseur kürzen. Bei älteren Tieren oder Tieren mit orthopädischen Problemen nützen sich die Krallen oft nicht mehr gleichmäßig ab. Hier muss auch mechanisch gekürzt werden, denn zu lange Krallen verändern das Gangbild. Darüber hinaus können sie einwachsen und zu eitrigen Ballenentzündungen führen.

Zähneputzen auch beim Hund

Optimal ist es, die Zähne Ihres Hundes täglich mit einer weichen Zahnbürste ohne Zahnpasta zu putzen. Gewöhnen Sie ihm das schon im Welpenalter an. Ratsam ist auch, die Zähne regelmäßig kontrollieren zu lassen – sowohl beim Welpen, als auch im Erwachsenenalter. Beim Welpen ist der Zahnwechsel eine heikle Zeit. Wir werden ihn auf Kieferschluss als auch auf das Vorhandensein von persistierenden Milchzähnen kontrollieren.

Beim erwachsenen Hund untersuchen wir die Zähne und das Zahnfleisch routinemäßig bei der Impfung auf Zahnstein, Parodontose, Infektionen und Zahnfrakturen.

Falls nötig, werden wir ein Zahnservice empfehlen. Wie beim Menschen, können auch beim Hund Zahnerkrankungen auf Herz und Nieren gehen.

Kleines Pflege-1×1 für Stubentiger

Katzen benötigen weniger Pflege als Hunde. Trotzdem sollten Sie die wichtige Fellpflege nicht unterschätzen. Eine gesunde, kurzhaarige Katze benötigt so gut wie keine Fellpflege. Katzen haben einen intensiven Putztrieb und reinigen sich daher selbst. Langhaarige Katzen müssen jedoch häufig gebürstet werden. Denn Angora, Perser oder Main Coon können schnell verfilzen. Das passiert auch kurzhaarigen Katzen: Gerade im Alter, oder wenn Ihre Katze Krankheiten wie orthopädische Probleme oder Erkrankungen in der Maulhöhle hat, kann sie sich nicht ausreichend pflegen.

Verfilztes Fell ist nicht mehr luftdurchlässig, der Hautstoffwechsel der Katze ist gestört. Das führt zu unangenehmen Hautentzündungen. Ist das Fell schon verfilzt, sollten Sie die betroffenen Bereiche abscheren lassen. Vereinbaren Sie dazu mit uns einen Termin, da die Katze möglicherweise eine Narkose benötigt.

Die richtige Pflege für Kaninchen

Für ein flauschiges Fell

Normalerweise benötigen Kaninchen keine besondere Fellpflege. Eine Ausnahme sind dicht behaarte Rassen wie die Angorakaninchen: Diese müssen täglich gebürstet werden. Verfilzte Stellen sollten geschoren werden. Diese Kaninchen sind sehr pflegeintensiv, weshalb sie sich nicht zur Freilandhaltung eignen.

Intakte Haut

Kontrollieren Sie bei Ihrem Kaninchen regelmäßig den Anal- und Genitalbereich. Bei Durchfall oder Harnverschmutzung entstehen oftmals unangenehme Hautentzündungen. Die tägliche Kontrolle ist umso wichtiger, wenn die Kaninchen draußen gehalten werden. Bei Verschmutzung der Genitalregion können Fliegen ihre Eier ablegen, die daraus schlüpfenden Fliegenmaden führen zu schweren Entzündungen. Diese Kaninchen müssen meist eingeschläfert werden. Deshalb täglich kontrollieren.

Kurze Krallen

Die Krallen des Kaninchens sollten regelmäßig gekürzt werden. Meist kann das der Besitzer selber machen. Lassen Sie sich von uns beraten.

Nager-Zähne wachsen immer

Die Zähne von Nagetieren wachsen zeitlebens. Bei normaler Kieferstellung sind die Zähne in Reibung und nutzen sich gegenseitig ab. Gerade unter den Zwergkaninchen gibt es leider immer mehr Tiere mit Kiefer- und Zahnfehlstellungen; die Zähne reiben sich nicht mehr ab. In diesem Fall müssen die Zähne regelmäßig gekürzt werden. Sonst können die Kaninchen keine Nahrung mehr aufnehmen. Achten Sie beim Kauf eines Kaninchens auch auf die Zähne und kontrollieren Sie auch die der Elterntiere.

Kieferabszess – eine schmerzhafte Erkrankung

Zahnfehlstellungen, Zahnwechsel sowie Verletzungen der Zahntaschen durch Futterbestandteile können bei Kaninchen zu Kieferabszessen führen. Zu erkennen sind diese an einer haselnuss- bis zwetschkengroßen Umfangsvermehrung am Unterkiefer oder unter dem Auge. Die Behandlung ist sehr langwierig und schwierig. Je früher ein Kieferabszess entdeckt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Pflegetipps für glückliche Meerschweinchen

Krallen kürzen

Wie beim Kaninchen, sollte man auch die Krallen von Meerschweinchen regelmäßig schneiden.

Achten Sie auf die Ballen!

Kontrollieren Sie bei Ihrem Meerschweinchen immer wieder die Ballen. Gerade bei Käfighaltung treten Entzündungen und Abszesse der Ballen häufig auf. Diese Erkrankungen sind schwer therapierbar. Entdecken Sie kleine Verletzungen an den Ballen, versorgen Sie diese schnell, damit sie sich nicht infizieren und einen Abszess verursachen können.

Um Problemen an den Ballen vorzubeugen, achten Sie auf die Aufstallung und die Ernährung! Der Käfig sollte eine ausreichende Größe haben, die Einstreu weich, tief und trocken sein. Geben Sie Ihrem Meerschweinchen ausreichend Raufutter (Heu guter Qualität) und Saftfutter. Idealerweise füttern Sie einen Vitamin C-Zusatz.

Die richtige Zahnpflege

Als Folge von Zahnfehlstellungen kann es beim Meerschweinchen zu übermäßigem Wachstum der Zähne kommen. In diesem Fall müssen Sie die Zähne regelmäßig kürzen. Meerschweinchen können auch, wie Kaninchen, an Kieferabszessen erkranken.

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